Berufsfeld Metalltechnik

Du hast schon als Kind gerne mit Fischertechnik gebaut? Während andere Bilder gemalt haben, hast du an deinem Dreirad rumgeschraubt? Dann solltest Du auch in Deinem Beruf mit Werkzeugen und Maschinen arbeiten. Bei einer Ausbildung zum Feinwerkmechaniker ist das der wichtigste Inhalt Deiner Tätigkeit.

Wenn die Arbeitsabläufe erst einmal alle geplant sind, kannst du loslegen. Du musst immer exakt arbeiten, da die Bauelemente fast immer sehr präzise sein müssen und schon eine Abweichung von einem tausendstel Millimeter dazu führen kann, dass das Bauteil nicht mehr passt. Du arbeitest bestimmt auch mal für den Automobilbau und da muss jede Schraube zu 100% sitzen und darf nicht wackeln. Auch für andere Bereiche kannst du als Feinwerkmechaniker Produkte herstellen. Für die Lebensmittelindustrie stellst du Verpackungen her oder fertigst Infusionsflaschen für Kliniken an, die qualitativ immer sehr hochwertig sein müssen. Deine Arbeit ist eine tolle Balance zwischen Handarbeit und Hightech. Oft arbeitest du mit computergestützten Techniken und bedienst Maschinen. Je nach Einzelteil stellst du die Maschinen dafür dementsprechend ein. Wenn Fehler auftreten, musst du diese per Hand ausbessern.

  • handwerkliches Geschick haben
  • gerne ganz genau arbeiten
  • keine Angst vor Mathematik haben
  • Interesse an technischen Zusammenhängen mitbringen
  • Bauteile mit handgeführten Werkzeugen herstellen
  • Bauelementen mit Werkzeugmaschinen herstellen
  • Maschinen warten
  • Dreh- und Frästeile herstellen
  • computergesteuerte Werkzeugmaschinen programmieren
  • technische Teilsysteme herstellen
  • Planen und in Betrieb nehmen von Maschinensteuerungen
  • Instandhalten von Maschinen
  • Flächen feinbearbeiten
  • Bauteile und Baugruppen aus Kunststoff herstellen
  • Computergesteuerte Fertigung planen und organisieren

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Feinwerkmechaniker/-innen in metallverarbeitenden Unternehmen des Handwerks. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit sich durch Fortbildungen und Lehrgänge weiter zu bilden oder zu spezialisieren.

Um beruflich aufzusteigen bieten sich weitere Möglichkeiten an:

Als Meister planst und organisierst du Arbeitsabläufe, überwachst die Produktion und übernimmst Führungsaufgaben. Meister dürfen auch Lehrlinge ausbilden und einen eigenen Betrieb eröffnen.

Als Techniker übernimmt man Führungsaufgaben im gehobenen Management und ein weiterer Karriereschritt wäre ein Studium zum Bachelor oder Master. Dabei profitierst du von der Ausbildung und der praktischen Berufserfahrung.

Herr Thomas Neidert
Studiendirektor

Tel.:
05551/9140-217

Email:
Thomas.Neidert@bbs2-northeim.de

Industriemechaniker/in werden in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche eingesetzt, wodurch dieser Beruf eine hohe Flexibilität in der Arbeitsplatzwahl ermöglicht.

Industriemechaniker/in stellen den betriebsbereiten Zustand der Maschinen und Fertigungsanlagen in der Produktion sicher. Sie setzen Bauteile zu Baugruppen, Maschinen oder komplexen Fertigungsanlagen zusammen, nehmen diese in Betrieb, übergeben sie an Kunden und weisen Mitarbeiter an Anlagen ein. Die Überwachung und Steuerung der Produktionsanlagen gehören ebenso zu ihren Aufgaben, wie deren Wartung und Instandsetzung. Dazu lesen und werten sie technische Unterlagen aus, ersetzen defekte Bauteile und beschaffen Ersatzteile oder stellen diese an modernen CNC-Maschinen selbst her.

  • gute Noten und Interesse in Mathe und Physik
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • Interesse am Umgang mit Maschinen und Anlagen
  • Sorgfalt und Geschicklichkeit
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • Lesen und Erstellen von technischen Zeichnungen (CAD)
  • Fertigen von Bauteilen z.B. Drehen, Fräsen, Bohren (CNC)
  • Baugruppen fügen und montieren
  • Umgang mit Messgeräten
  • Inspizieren und Warten von Maschinen
  • Aufbau von automatisierten Anlagen (Pneumatik, Hydraulik, SPS)
  • Qualität sichern

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Industriemechaniker/innen in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit sich durch Fortbildungen und Lehrgänge weiter zu bilden oder zu spezialisieren.

Um beruflich aufzusteigen bieten sich weitere Möglichkeiten an:

Als Meister planst und organisierst du Arbeitsabläufe, überwachst die Produktion und übernimmst Führungsaufgaben. Meister dürfen auch Lehrlinge ausbilden und einen eigenen Betrieb eröffnen.

Als Techniker übernimmt man Führungsaufgaben im gehobenen Management und ein weiterer Karriereschritt wäre ein Studium zum Bachelor oder Master. Dabei profitierst du von der Ausbildung und der praktischen Berufserfahrung.

Herr Thomas Neidert
Studiendirektor

Tel.:
05551/9140-217

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Thomas.Neidert@bbs2-northeim.de

Konstruktionsmechaniker/-innen fertigen nach Zeichnungen und Skizzen Bauteile aus Stahl, Edelstahl und Aluminium an. Dabei sind sie in den Bereichen Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik oder Stahl- und Metallbau tätig. Beispiele hierfür sind Brücken, Wintergärten, Fenster, Türen, Geländer, Treppen, Gerüste für Maschinen und Stahlhallen.

Du arbeitest sowohl in der Fertigungshalle oder Werkstatt als auch beim Kunden vor Ort auf Klein- und Großbaustellen.

  • Pünktlichkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Genauigkeit
  • Bereitschaft neue Technologien anzuwenden
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • gute Deutschkenntnisse
  • mathematische und physikalische Kenntnisse
  • zuschneiden von Bauteilen mit Sägen, Lasern, Brennschneidern, Trennschleifern, Wasserstrahlschneidern
  • zusammenfügen von Bauteilen aus Blechen, Rohren und Profilen durch Schweißen, Schrauben, Nieten
  • montieren von Konstruktionen durch Verdübeln, Einbetonieren vor Ort beim Kunden
  • pflegen und warten von Konstruktionen und Maschinen
  • reparieren von Maschinen
  • transportieren von Bauteilen und Konstruktionen mit Kränen
  • Arbeits- und Umweltschutzvorgaben.

Verglichen mit dem Ausbildungsberuf Metallbauer/Metallbauerin sind die Bauteile oft größer und schwerer.

Nach erfolgreichem Abschluss deiner Ausbildung bist du Geselle und kannst als Fachkraft in einem Metall- oder Stahlbaubetrieb arbeiten. Außerdem kannst du Weiterbildungen zum Meister/-in, Techniker/-in oder zum Internationalen Schweißfachmann machen.

Konstruktionsmechaniker/-innen werden im Handwerk und in der Industrie als Fachleute gesucht, deshalb sind die Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz gut.

Herr Thomas Neidert
Studiendirektor

Tel.:
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Thomas.Neidert@bbs2-northeim.de

Maschinen- und Anlagenführer/innen arbeiten in industriellen Produktionsbetrieben unterschiedlicher Branchen. In unserer Region vor allem in der Metall-, Kunststoff-, und Verpackungsindustrie.

Maschinen- und Anlagenführer/innen richten Fertigungsmaschinen und -anlagen ein, nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Sie rüsten die Maschinen um und halten sie instand anhand von Wartungs- und Inspektionsplänen.

  • Sorgfalt (z.B. beim Einstellen von Produktionsmaschinen)
  • Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Überwachen der Produktionsabläufe an den Maschinen und Anlagen)
  • Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. bei Störungen an automatisierten Fertigungsmaschinen und ‐anlagen)
  • Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren und Demontieren der Baugruppen von Produktionsanlagen)
  • Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft (z.B. auch im Schichtdienst zu arbeiten)
  • gelieferte Waren kontrollieren
  • technische Geräte, Maschinen und Anlagen bedienen und überwachen
  • Maschinen und Anlagen beschicken
  • für Materialnachschub sorgen
  • Maschinenlauf aufmerksam beobachten, um Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen
  • kleinere Funktionsstörungen an den Maschinen sowie Störungen beheben
  • fertige bzw. hergestellte Produkte abtransportieren
  • Einstellungs- und Produktionsdaten für den Maschinen- und Materiallauf ständig überprüfen
  • Maschinen und Anlagen pflegen und warten
  • Arbeitsplatz aus Sicherheitsgründen sauber halten
  • Maschinen und Automaten aus Qualitätsgründen regelmäßig reinigen und schmieren
  • Verschleißteile austauschen
  • ggf. bei größeren Reparaturen mithelfen

mit zunehmender Erfahrung lerne ich:

  • Prozessabläufe steuern und kontrollieren
  • Arbeitsabläufe koordinieren
  • Waren lagern
  • Fertigungskontrollen durchführen

Maschinen- und Anlagenführer/innen zählen zu den gesuchtesten und beliebtesten Fachkräften. Wer sich in der Ausbildung gut schlägt und pünktlich und zuverlässig ist, wird garantiert vom Betrieb übernommen und startet erfolgreich in eine sichere Zukunft.

Die zweijährigen Ausbildung ist für noch Unentschlossene hervorragend geeignet, um in Industrie und Handwerk „mal reinzuschnuppern“. Im Gegensatz zu Praktikanten oder Hilfsarbeitern hat man nach der Ausbildung einen Gesellenbrief und steht besser da, als Bewerber ohne Ausbildung.

Wer Spaß an Handwerk und Industrie hat, dem bieten sich  Möglichkeiten, die Ausbildung zum Metallbauer oder Industriemechaniker zu verlängern. Auch eine anschließende Ausbildung zum Techniker oder Meister ist möglich.

Weiterbildungen sind beim Ausbildungsbetrieb möglich und werden möglicherweise ganz oder teilweise bezahlt.

Besondere Chancen bietet dieser vielfältige Beruf auch jungen Frauen, die in den letzten Jahren immer häufiger ihre Abschlüsse als Maschinen- und Anlagenführerinnen machen.

Herr Thomas Neidert
Studiendirektor

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Thomas.Neidert@bbs2-northeim.de

Metallbauer/-innen fertigen nach Zeichnungen und Skizzen Bauteile aus Stahl, Edelstahl und Aluminium an. Dabei sind sie in den Bereichen Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik oder Stahl- und Metallbau tätig. Beispiele hierfür sind Brücken, Wintergärten, Fenster, Türen, Geländer, Treppen, Gerüste für Maschinen und Stahlhallen.

Du arbeitest sowohl in der Fertigungshalle oder Werkstatt als auch beim Kunden vor Ort auf Klein- und Großbaustellen.

  • Pünktlichkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Genauigkeit
  • Bereitschaft neue Technologien anzuwenden
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • gute Deutschkenntnisse
  • mathematische und physikalische Kenntnisse
  • zuschneiden von Bauteilen mit Sägen, Lasern, Brennschneidern, Trennschleifern, Wasserstrahlschneidern
  • zusammenfügen von Bauteilen aus Blechen, Rohren und Profilen durch Schweißen, Schrauben, Nieten
  • montieren von Konstruktionen durch Verdübeln, Einbetonieren vor Ort beim Kunden
  • pflegen und warten von Konstruktionen und Maschinen
  • reparieren von Maschinen
  • transportieren von Bauteilen und Konstruktionen mit Kränen
  • Arbeits- und Umweltschutzvorgaben.

Je nach Betrieb wird die Ausbildung in den Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau fachrichtungsspezifisch vertieft.

Nach erfolgreichem Abschluss deiner Ausbildung bist du Geselle und kannst als Fachkraft in einem Metall- oder Stahlbaubetrieb arbeiten. Außerdem kannst du Weiterbildungen zum Meister/-in im Handwerk, Techniker/-in oder zum Internationalen Schweißfachmann machen.

Metallbauer/-innen werden im Handwerk und in der Industrie als Fachleute gesucht, deshalb sind die Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz gut.

Herr Thomas Neidert
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Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik arbeiten in der kunststoff- und kautschukverarbeitenden und der chemischen Industrie. Als Kunststoff und Kautschuk Spezialisten sind sie aus der heutigen Welt nicht mehr weg zu denken.

Schau dich in deinem Zimmer um und stell dir vor alles aus diesen Stoffen ist nicht mehr da. Dein Handy wäre kein Handy mehr, der PC vor dem du sitzt würde nicht funktionieren und dein Bett wäre noch mit Stroh gefüllt. Wahrscheinlich nicht deine Vorstellung einer Welt! Verfahrensmechaniker beherrschen den Prozess der Vorbehandlung und des Mischens der Rohmaterialien genauso wie die Einrichtung der halb- oder vollautomatischen Verarbeitungsmaschinen.

Als Verfahrensmechaniker führst Du komplizierte Maschinen, die Kunststoff oder Kautschuk verarbeiten. Du überwachst und steuerst die Fertigung und sorgst für eine einwandfreie Qualität der Produkte. Du arbeitest mit anderen im Team laufend daran, Produkte und Prozesse zu verbessern. Normalerweise arbeitest du in einer Fabrikhalle in Schichtarbeit.

  • keine Angst vor Mathematik und Chemie
  • sorgfältiges Arbeiten
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • Entscheidungsfreude
  • herstellen von Bauteilen und Werkstoffe auswählen 
  • Bauteile zu Baugruppen montieren
  • Fertigungsvoraussetzungen für die Kunststoffverarbeitung schaffen
  • Werkzeuge, Maschinen und Zusatzgeräte instand halten
  • Eigenschaften von Kunststoffen prüfen und analysieren
  • Steuerungstechnische Systeme für die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen anwenden und prüfen

Im 3. Ausbildungsjahr spezialisierst Du Dich auf eine Fachrichtung. 

Fachrichtung Formteile (FT)

  • Formteile durch Spritzgießen, Pressen,  Blasformen,  Schäumen und Thermoformen herstellen
  • Produkt- und Prozessqualität überwachen und optimieren

Fachrichtung Halbzeuge (HT)

  • Halbzeuge durch Extrudieren, Kalandrieren, Beschichten, Compounds und Masterbatches herstellen
  • Halbzeuge durch Schäumen herstellen, prüfen und modifizieren
  • Produkt- und Prozessqualität überwachen und optimieren

Du kannst auch die Fachoberschule besuchen und das Fachabitur erwerben, um anschließend zu studieren.

Als Meister planst und organisierst du Arbeitsabläufe, überwachst die Produktion und übernimmst Führungsaufgaben. Meister dürfen auch Lehrlinge ausbilden.

Als Techniker übernimmt man Führungsaufgaben im gehobenen Management und ein weiterer Karriereschritt wäre ein Studium zum Bachelor oder Master. Dabei profitierst du von der Ausbildung und der praktischen Berufserfahrung.

Herr Thomas Neidert
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Tel.:
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Thomas.Neidert@bbs2-northeim.de

Werkzeugmechaniker/-innen fertigen chirurgische Instrumente, Stanzwerkzeuge, Gieß- oder Spritzgussformen, Biegevorrichtungen oder Schablonen. Bei der Herstellung solcher Werkzeuge ist höchste Präzision gefragt, weshalb Werkzeugmechaniker/-innen in der Lage sein müssen, sehr genau zu arbeiten. Ihr Hauptaufgabengebiet liegt in der Einzelteilfertigung für die Massenproduktion stellen sie nur die Werkzeuge her. Bei der Herstellung ihrer Maschinenelemente nutzen sie sowohl manuelle als auch hochgenaue CNC gesteuerte Werkzeugmaschinen wie beispielsweise Senk- oder Drahterodiermaschinen.

Sie brauchen ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, damit sie sich aufgrund der vorhandenen Zeichnungen ein Bild von den zu fertigenden Werkstücken machen können. Haben sie alle Einzelteile gefertigt setzen sie sie zu Geräten zusammen, überprüfen deren Funktionsweise, dokumentieren und weisen ggf. Kunden in die Handhabung ein. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Wartung oder Reparatur beschädigter oder verschlissener Werkzeuge.

Der Beruf des Werkzeugmechanikers/der Werkzeugmechanikerin ist sehr anspruchsvoll, so dass er die Auszubildenden voll fordert. Abhängig vom Betrieb spezialisieren sie sich während ihrer Ausbildung auf den Gebieten Formentechnik, Stanztechnik, Instrumententechnik oder Vorrichtungsbau.

  • gute mathematische Kenntnisse
  • Liebe zur Genauigkeit
  • handwerkliches Geschick
  • technologisches Verständnis
  • sprachliches Verständnis in Wort und Schrift

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Die duale Ausbildung findet in Schule und Betrieb statt. Im 1. Ausbildungsjahr besucht der/die Auszubildende an zwei Tagen in der Woche die Schule. Drei Tage werden die Auszubildenden im Betrieb ausgebildet. Im 2. bis zum 4. Ausbildungsjahr reduziert sich die Ausbildung in der Berufsschule auf einen Tag in der Woche. Im 2. Ausbildungsjahr findet die Abschlussprüfung Teil 1 statt. Diese wird zu 40% auf die am Ende der Ausbildung stattfindende Abschlussprüfung Teil 2 angerechnet. Abhängig vom Notendurchschnitt kann der Sekundarabschluss I oder der erweiterte Sekundarabschluss I erreicht werden.

Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung), Lernfelder

1. Ausbildungsjahr

  • Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • Herstellen von einfachen Baugruppen
  • Warten technischer Systeme

In der Fachstufe I (2. Ausbildungsjahr)

  • Formgeben von Bauelementen durch spanende Fertigung
  • Herstellen technischer Teilsysteme des Werkzeugbaus
  • Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
  • Planen und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme

In den Fachstufen II und III (3. bis 4. Ausbildungsjahr)

  • Herstellen von formgebenden Werkzeugoberflächen
  • Fertigen von Bauelementen in der rechnergestützten Fertigung
  • Herstellen der technischen Systeme des Werkzeugbaus
  • Inbetriebnehmen und Instandhalten von technischen Systemen des Werkzeugbaus
  • Planen und Fertigen technischer Systeme des Werkzeugbaus
  • Ändern und Anpassen technischer Systeme des Werkzeugbaus

Herr Thomas Neidert
Studiendirektor

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Zerspanungsmechaniker/-innen stellen Bauteile durch spanende Fertigungsverfahren wie Drehen, Fräsen oder Schleifen her.

Die dabei typischerweise verwendeten Materialen sind Metalle und/oder Kunststoffe. Vorwiegend fertigen Zerspanungsmechaniker auf modernsten CNC gesteuerten Werkzeugmaschinen müssen aber auch die konventionellen Maschinen beherrschen. Der Zerspanungsmechaniker/die -in programmiert, dokumentiert und überwacht den gesamten Fertigungsprozess. Um programmieren zu können, müssen sie die Arbeits- und Bewegungsabläufe der Maschinen kennen und richtige Werkzeuge auswählen. Ferner obliegt ihnen die korrekte Auswahl der Spannmittel. Innerhalb der Serienfertigung ist es ihre Aufgabe, laufende Programme ständig hinsichtlich der Laufzeiten, Werkzeug- oder Maschinenverschleiß oder Fertigungsqualität und -quantität zu optimieren.

Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Maschinen, Werkzeugen, Spannmitteln oder Vorrichtungen gehören ebenso zu ihrem Aufgabenbereich. Durch betriebliche Einsatzgebiete (Drehmaschinensysteme, Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme) kann der Beruf des/der Zerspanungsmechanikers/-in differenziert werden.

  • gute mathematische Kenntnisse, speziell Geometrie
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • keine Angst vor Computern und High-Tech Maschinen
  • genaues Arbeiten
  • handwerkliches Geschick
  • technisches und logisches Denken
  • sprachliches Verständnis in Wort und Schrift

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre

Die duale Ausbildung findet in Schule und Betrieb statt. Im 1. Ausbildungsjahr besucht der/ die Auszubildende an zwei Tagen in der Woche die Schule. Drei Tage werden die Auszubildenden im Betrieb ausgebildet. Im 2. bis zum 4. Ausbildungsjahr reduziert sich die Ausbildung in der Berufsschule auf einen Tag in der Woche. Im 2. Ausbildungsjahr findet die Abschlussprüfung Teil 1 statt. Diese wird zu 40% auf die am Ende der Ausbildung stattfindendeAbschlussprüfung Teil 2 angerechnet. Abhängig vom Notendurchschnitt kann der Sekundarabschluss I oder der erweiterte Sekundarabschluss I erreicht werden.

Unterrichtsinhalte (schulische Ausbildung), Lernfelder

1. Ausbildungsjahr

  • Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • Herstellen von einfachen Baugruppen
  • Warten technischer Systeme

In der Fachstufe I (2. Ausbildungsjahr)

  • Herstellen von Bauelementen durch spanende Fertigungsverfahren
  • Warten und Inspizieren von Werkzeugmaschinen
  • Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme
  • Programmieren und Fertigen mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen

In den Fachstufen II und III (3. bis 4. Ausbildungsjahr)

  • Herstellen von Bauelementen durch Feinbearbeitungsverfahren
  • Optimieren des Fertigungsprozesses
  • Planen und Organisieren rechnergestützter Fertigung
  • Vorbereiten und Durchführen eines Einzelfertigungsauftrages
  • Organisieren und Überwachen von Fertigungsprozessen in der Serienfertigung

Herr Thomas Neidert
Studiendirektor

Tel.:
05551 9140-217

Email:
Thomas.Neidert@bbs2-northeim.de

Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science: Machen Sie mit der Fachoberschule Technik den ersten Schritt zum Ingenieur!

Sie haben eine technischen Ausbildung erfolgreich abgeschlossen oder einen SEK1 Realschulabschluss und einen Praktikumsplatz? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir bereiten Sie in der FOT auf Ihre Karriere vor! Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie die allgemeine Fachhochschulreife, damit können Sie an Fachhochschulen technische Studiengänge wie Bau-/ Elektrotechnik und Maschinenbau oder alternativ Studiengänge ohne technischen Hintergrund, wie z.B. ein Polizeistudium aufnehmen.

Für Realschulabsolventen beginnt die FOT mit der Klasse 11. An 3 Tagen/ Woche wird ein 960- stündiges Praktikum in einem technischen Betrieb Ihrer Wahl absolviert. Die restlichen 2 Tage erfolgt Theorieunterricht in der BBS II.

Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung starten direkt in der Klasse 12 und erhalten an 5 Tagen/ Woche eine vertiefte allgemeinbildende und schulspezifisch fachtheoretische Ausbildung. Neben den Fächern Deutsch, Politik, Sport, Religion, Englisch, Naturwissenschaften und Mathematik werden in Lernfeldern und Projekten technische Problemstellungen analysiert und bearbeitet.

Die Internationalisierung hat an der BBS II einen großen Stellenwert. Es gibt Partnerschaften mit Schulen in Polen und Frankreich. Nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen wird eine Abschlussfahrt mit sportlichen und kulturellen Schwerpunkten z.B. nach Barcelona durchgeführt.

Die FOT- Fachoberschule mit Schwerpunkt Technik- wird an den BBS II Northeim mit schulspezifischem Schwerpunkt in Robotik unterrichtet. Hier werden vor allem Inhalte aus den traditionellen Bereichen Metall- und Elektrotechnik anwendungsbezogen kombiniert. Bei diesem Projekt können sich gelernte Betriebselektroniker genau wie Industriemechaniker oder Fachkräfte aus anderen handwerklichen oder industriellen Berufen mit ihrem spezifischen Vorkenntnissen einbringen.

Im Bereich der Robotik werden Bauteile für selbstfahrende Roboter mit CAD konstruiert und dann an einem 3D-Drucker gedruckt. Beim Zusammenbau der produzierten Teile tauchen Fehler auf, die für die weitere Arbeit beseitigt werden müssen oder eine Neukonstruktion einiger Bauteile nötig machen. Verschiedene Verbindungstechniken wie Schrauben oder Schweißen kommen dabei genauso zur Anwendung, wie das Kleben.

Einige Teile werden auch maschinell an unseren CNC-Drehmaschinen in den eigenen Werkstätten gefertigt, zu welchen eine Einweisung erfolgen kann.

Um mit dem Roboter fahren zu können wird eine Steuereinheit programmiert (bspw. in der Programmiersprache Python), die dann mit dem Mobiltelefon/Smartphone verbunden werden muss.

Klasse 11: SEK 1 – Realschulabschluss (ein „erweiterter“ Realschulabschluss ist nicht nötig)

Klasse 12: abgeschlossene technische Berufsausbildung und Berufsschulabschluss

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen und unterstützen Sie bei der Praktikumsstellensuche.

Als Ansprechpartner freut sich der zuständige Koordinator Herr Thomas Neidert ( 05551 9140-217 ) auf Ihren Anruf.

Die Schüler*innen sollen die Grundkenntnisse der Metallbearbeitung kennenlernen. Dazu werden die Inhalte und Kompetenzen des ersten Ausbildungsjahres der Berufe Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker, Feinwerkmechaniker, Konstruktionsmechaniker und Metallbauer vermittelt.

Die Schüler*innen erlernen sowohl handwerkliche Fähigkeiten (Feilen, Sägen, Schweißen) als auch maschinelle Bearbeitungstechniken (Drehen, Fräsen, Bohren). Weiterhin erlernen sie in Anlehnung an die obengenannten Ausbildungsberufe die Grundlagen der Steuerungstechnik (Pneumatik) und das Warten technischer Systeme. Der Unterricht erfolgt dabei in fachtheoretischen und fachpraktischen Fächern welche eng miteinander verknüpft sind. Die BBS II Northeim bietet eine Spezialisierung dieser Schulform an. Schüler*innen haben die Möglichkeit zwischen der BFS Fertigungstechnik und BFS Konstruktionstechnik zu wählen, wobei die BFS Fertigungstechnik als Schwerpunkt die industriellen Metallberufe abdeckt. Für nähere Informationen hierzu kontaktieren sie uns bitte.

In die BFS kann aufgenommen werden, wer mindestens den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss erworben hat. In der Regel sollte der Notendurchschnitt in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch besser als 3,5 sein. Weiterhin wird eine ärztliche Untersuchung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (Berufsbildungsgesetz) benötigt.

Sollte in den ersten sechs Wochen nach Unterrichtsbeginn festgestellt werden das das Bildungsziel nicht zu erreichen ist kann die Schülerin oder der Schüler in eine Berufseinstiegsklasse (BEK) überwiesen werden.

Hinweis: Übersteigt die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze so wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.

berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch / Kommunikation
  • Fremdsprache / Kommunikation
  • Politik
  • Religion
  • Sport
  • EDV

berufsbezogener Lernbereich - Theorie

  • Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • Herstellen von einfachen Baugruppen
  • Warten technischer Systeme

berufsbezogener Lernbereich - Praxis

  • Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • Herstellen von einfachen Baugruppen
  • Warten technischer Systeme

Ein Teil des berufsbezogenen Lernbereichs – Praxis muss als praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben durchgeführt werden. Hierzu müssen sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig geeignete Praktikumsplätze suchen. Derzeit wird diese Zeit auf zwei Blöcke á 2 Wochen aufgeteilt.

Die BFS wird mit einer schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung beendet die sich auf den berufsbezogenen Bereich bezieht.

Nach dem Besuch der einjährigen BFS Metalltechnik ruht die Schulpflicht. Der erfolgreiche Besuch kann auf die Ausbildungszeit angerechnet werden (1. Ausbildungsjahr). Der erfolgreiche Besuch berechtigt zum Eintritt in die Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule Technik.

Bis zum 15. Februar eines jeden Jahres

Erforderliche Unterlagen:

  • Anmeldebogen
  • Abschlusszeugnis oder letztes Zeugnis
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Passbild

Herr Thomas Neidert
Studiendirektor

Tel.:
05551 9140-217

Email:
Thomas.Neidert@bbs2-northeim.de